Mittwoch, 13. Dezember 2017 21:48

Alte Berichte

In den alten Aufzeichnungen wird auch von mehreren Feuerwehreinsätzen berichtet.1793 von 4 Bränden, 1794 von 3 Bränden, 1795 von einem Feuer in Horstheide und 1800 von einem Großbrand auf dem Blömkenhof, über dem genauere Aufzeichnungen erhalten geblieben sind.

Folgendes wird berichtet:

1800, den 11. Mai, des Nachmittags um 3.1/2 Uhr brannte Claus Wulf auf Blömkenhof zur Horst sein Haus auf, welches sein Knecht Hans Glißmann seiner eigenen Aussage nach angesteckt hat, weil er gedacht, sie sollten alle darin verbrennen, welches auch schon gefährlich genug geworden ist, denn Claus Wulfs Sohn Peter ist in dem Feuer auf der Stelle gleich tot gebrannt und sein Sohn Johann Wulf ist mit großer Mühe aus dem Fenster herausgerissen, ist aber ohne Hülfe und unter entsetzlichen Schmerzen am 13. des Monats gestorben, am 16. wurde er mit einer Leichenpredigt, welche der Herr Pastor Olshausen von Hohenfelde verrichtete, es waren sehr viele Menschen in der Kirche es anzuhören. Peter Wulf sein verbrannter Körper wurde am 13. Mai in aller Stille begraben. Übrigens von ihren Gütern haben sie wenig gerettet, der böse Knecht Hans Glißmann wurde denselben Abend noch in Verhaft genommen, er gestand es auch gleich, daß er es angesteckt hatte, er sitzt jetzt im Gefangenenhause in Ketten und wird mit zwei Männer bewacht. Den 20. Dezember 1800 wurde der Mordbrenner Hans Glißmann von hier aus dem Gefangenenhause auf Zeitlebens nach dem Irrenhaus in Glückstadt gebracht, die Kirchspiel- Bevollmächtigen brachten ihn hin, nehmlich Carsten Bolzen, Hintermholz, Hans Prunz daselbst und Claus Wulf, Friedrichs Sohn.

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